Was sind Skills?

Skills sind konkrete Fertigkeiten, Wissen und Erfahrungen, die für Aufgaben benötigt werden. Sie sind vergleichsweise greifbar und oft gut prüfbar, zum Beispiel durch Arbeitsproben, Wissensfragen oder konkrete Fallaufgaben.

Beispiele für Skills

  • Datenanalyse mit Excel
  • Verhandlungsführung nach einer Methode
  • Bedienung einer Maschine
  • Anwendung eines Tools oder Verfahrens

Was sind Kompetenzen?

Kompetenzen beschreiben übergreifende Handlungsfähigkeit und Verhalten in wiederkehrenden Situationen, zum Beispiel unter Zeitdruck, in Konflikten oder bei unklaren Anforderungen. Kompetenzen werden besonders dann sichtbar, wenn Menschen Prioritäten setzen, Entscheidungen treffen, mit anderen zusammenarbeiten oder Probleme strukturieren.

Beispiele für Kompetenzen

  • Entscheiden und Verantwortung übernehmen
  • Kooperieren und Konflikte klären
  • Analysieren und Lösungen ableiten
  • Organisieren und umsetzen

Woran merkt man im Alltag, dass die Begriffe nicht klar sind?

Typische Situationen:

  • Ein Rollenprofil klingt gut, aber niemand weiß, wie man es im Interview prüft.
  • Skills werden gesammelt, aber nicht einheitlich benannt oder gepflegt.
  • Im Auswahlgremium gibt es lange Diskussionen, weil Kriterien fehlen oder unterschiedlich verstanden werden.
  • Entwicklung wirkt beliebig, weil nicht klar ist, was „gut“ konkret bedeutet.

Was ist wichtiger – Kompetenzen oder Skills?

In der Praxis brauchen Sie beides. Entscheidend ist die Fragestellung:

  • Auswahl für konkrete Aufgaben (z. B. Tool, Verfahren, Fachpraxis): Skills stehen im Vordergrund.
  • Auswahl für Rollen mit Führung, Abstimmung, VerantwortungKompetenzensind zentral.
  • Entwicklung und Einsatzplanung: Sie gewinnen, wenn Skills und Kompetenzen sauber zusammenpassen.

Wie nutzen wir das bei Rote Limette?

Wir machen Begriffe so konkret, dass sie prüfbar, vergleichbar und begründbar werden – in Auswahl, Feedback und Entwicklung.

  • Für Kompetenzennutzen wir Great Eight als Ordnungsrahmen und ordnen vorhandene Kompetenzbegriffe unkompliziert zu.
  • Für Skillsarbeiten wir mit klaren Definitionen, Struktur und Pflege-Regeln – damit aus Listen eine nutzbare Taxonomie wird.
  • In Interviews setzen wir je nach Fragestellung auf skills-based interviewing oder competency-based interviewing– immer mit klaren Kriterien und konsistenter Bewertung.

Welcher Einstieg passt zu Ihrer Situation?

  • Sie wollen Kompetenzen und Skills sinnvoll verbinden und Klarheit gewinnen: Webinar Kompetenz- und Skillmanagement
  • Sie brauchen vergleichbare vergleichbare Interviews mit klarer Bewertung: skills-based interviewing / competency-based interviewing oder Strukturiertes Interview
  • Sie brauchen eine gemeinsame Sprache für Rollen, Entwicklung oder Planung: Skill-Taxonomie oder Kompetenz-Taxonomie
  • Es geht um Schlüsselrollenoder PotenzialAssessment-Center